Sie möchten etwas Schwung in Ihre nächste Präsentation bringen? Kleine PowerPoint-Animationen erzeugen den gewünschten Effekt und sind dabei noch schnell und einfach selbst gemacht. Dieses Tutorial zeigt Ihnen, wie Sie PowerPoint-Animationen erstellen und aktivieren können.


PowerPoint-Animation: Diese Animationen gibt es

Werden Sie kreativ: Die Auswahlmöglichkeiten im Microsoft PowerPoint-Animationsbereich sind nahezu unendlich. Sie können so lange mit den verschiedenen Effektelementen wie Größe, Form, Bewegung oder Timing einzelner Elemente spielen, bis Sie mit Ihrer Foliengestaltung gänzlich zufrieden sind. Auf diese Weise können Sie Objekte beispielsweise rotieren, sich vergrößern oder verblassen lassen. PowerPoint Grafikenunterteilt seine Animationseffekte in vier Kategorien: Eingangseffekte, Ausgangseffekte, Hervorhebungseffekte und Animationspfade.

Wie die Namen bereits andeuten, handelt es sich bei „Eingangseffekten“ um Animationen, die einzelne Objekte auf Ihrer Folie erscheinen lassen, und bei „Ausgangseffekten“ um Animationen, die sie wieder verschwinden lassen. „Hervorhebungseffekte“ lenken das Augenmerk auf ein bestimmtes Objekt innerhalb der Folie. Diese lassen einzelne Elemente etwa pulsieren, schwanken oder spielen mit ihrer Farbintensivität. PowerPoint bietet zudem die Möglichkeit auf ein und demselben Objekt mehrere Effekte gleichzeitig bzw. kurz nacheinander anzuwenden. Hierfür kommt die letzte Kategorie der „Animationspfade“ ins Spiel. Animationspfade regeln den zeitlichen Ablauf der einzelnen Effekte, die Sie auf die verschiedenen Objekte Ihrer Folien anwenden möchten.

Im Folgenden möchten wir Ihnen die Lieblingseffekte unseres hauseigenen Design-Teams vorstellen. Wir haben sie in drei Gruppen geteilt, die sich mit der Ausrichtung, Verzerrung und Intensität der einzelnen Objekte befassen:

Bewegte Objekte:

Die besten Effekte, um eine PowerPoint-Animation zu erstellen, die sowohl geradlinige als auch komplexere Bewegungen von Grafiken oder Objekten abbilden sollen, sind:

PowerPoint-Animation fliegt ein

 

  • „Einfliegen“: Zu finden ist der Effekt bei den „Eingangseffekten“. Über die Effektoptionen lässt sich anschließend die gewünschte Flugrichtung einstellen.
  • Der gewünschte Effekt der Bewegung wird auch mit den Animationspfaden erreicht. Die genaue Bewegungsrichtung und der Verlaufsweg einzelner Objekte lassen sich ebenfalls in den Effektoptionen definieren. Der Verlaufsweg kann im Untermenü Punkte bearbeitet werden. Unsere liebsten Animationspfade sind „Bögen“, „Formenund „Wendungen“.

Wachsende und schrumpfende Objekte

Um Grafiken und Objekte wachsen oder schrumpfen zu lassen, verwenden wir diese drei Effekte am liebsten:

PowerPoint-Animation 3a

 

  • „Vergrößern / Verkleinern“: Dieser Effekt bietet die Möglichkeit, die Größe von Objekten entweder proportional zu ändern oder sie vertikal und horizontal frei zu strecken.
  • Die beiden „Zoom“-Effekte können auf ein Objekt zu- oder von einem Objekt wegbewegen.
  • „Wachsen und Bewegen“ ermöglicht die Kombination von Bewegungs- und Wachstumsprozessen. Dieser Effekt kann Grafikennur für sich ausdehnende, nicht für schrumpfende Objekte eingesetzt werden.

Sichtbarkeit (Transparenz) anpassen

Die Intensität einzelner Objekte lässt sich ebenfalls steuern. Sie bestimmt, wie sichtbar Grafiken oder Texte im Zeitverlauf Ihrer animierten Präsentation angezeigt werden. In Kombination mit Bewegungs- oder Wachstumsanimationen können so schnell dynamische Sequenzen entstehen.

PowerPoint-Animation 4a

 

Die beiden Lieblinge unseres Teams sind:

  • „Verblassen“, um die Intensität Ihrer Objekte zu verringern, bis sie verschwinden,
  • oder „Verdunkeln“, um die Farben eines Objekts gleichmäßig abzudunkeln, um so die Aufmerksamkeit davon wegzuziehen.

Hier eine Auflistung aller Animationseffekte in PowerPoint:

Eingangseffekte: Erscheinen, Verblassen, Einfliegen, Hineinschweben, Teilen, Wischen, Form, Rad, Zufällige Balken, Wachsen und Bewegen, Zoom, Drehen, Springen

Ausgangseffekte: Verschwinden, Verblassen, Hinausfliegen, herausschweben, Teilen, Wischen, Form, Rad, Zufällige Balken, Verkleinern und Drehen, Zoom, Drehen, Springen

Hervorhebungseffekte: Impuls, Farbimpuls, Schwanken, Rotieren, Vergrößern, Durchtränken, Verdunkeln, Erhellen, Transparent, Objektfarbe, Komplementärfarbe, Linienfarbe, Füllfarbe, Pinselfarbe, Schriftfarbe, Unterstreichen, Deutlicher Blitz, Fett anzeigen, Welle

Animationspfade: Linien, Bögen, Wendungen, Formen, Schleifen, Benutzerdefinierter Pfad


Allgemeine Informationen zur Nutzung von PowerPoint-Animationen

Programmvoraussetzungen: Zu Beginn müssen Sie feststellen, ob Sie die richtige Programmversion installiert haben. Um Animationseffekte in PowerPoint nutzen zu können, benötigen Sie PowerPoint 2013, PowerPoint 2016, PowerPoint 2019 oder Microsoft PowerPoint 365. Die Version Ihrer Software finden Sie in der Registerkarte „Datei“, im Abschnitt „Konto“ unter „Produktinformationen“.

Animierbare Objekte: Zu den animierbaren Objekten gehören Bilder, Formen, SmartArt-Grafiken und Diagramme. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit, Titel und Textfelder mit speziellen Effekten zu versehen.

Der Animationsbereich: Der Animationsbereich hilft Ihnen, bei den vielen Effekten nicht den Überblick zu verlieren. Entscheiden Sie sich für ein zu animierendes Objekt und wählen Sie die Folie aus, auf der sich das Element befindet. Danach navigieren Sie über die Registerkarte „Animation“ zur Gruppe „Erweiterte Animation“. In dieser Kategorie finden Sie den „Animationsbereich“, den Sie durch einen weiteren Linksklick öffnen. Auf der rechten Seite Ihrer Ansicht öffnet sich ein neuer Bereich und das Animieren kann beginnen.


PowerPoint-Animation 5a


Animationen sind ein zentrales Feature in PowerPoint und können eine Präsentation visuell und dramaturgisch enorm bereichern. Allerdings sollte ihr Einsatz gezielt und in Maßen geschehen. Wie Sie die richtigen Animationen für Ihre Inhalte finden und sie sinnvoll einsetzt, zeigen unsere Tipps:

Welches Ziel verfolgt Ihre Animation?

In den meisten Fällen werden PowerPoint-Animationen eingesetzt, um die Inhalte einer Folie schrittweise einzublenden. Diese Art von Einsatz ist universell etabliert und durchaus sinnvoll, um mit den geschriebenen Inhalten dem gesprochenen Vortrag nichts vorwegzugreifen. Ohnehin fällt es leichter dem Vortrag zu folgen, wenn nur wenige Schlagwörter passend zum Timing des Vortrags visuell eingeblendet werden. Animationen sollten stets einen Sinn erfüllen. Sie sollten Inhalte oder Zusammenhänge effektiv verbildlichen oder betonen. Erfüllt eine Animation keinen weiteren Sinn, ist sie meist überflüssig und sollte besser vermieden werden.

Welche Funktion haben einzelne Animationseffekte?

Je nachdem, wann die Animation auf einer Folie eingesetzt wird, erfüllt sie eine andere Funktion. In PowerPoint gibt es drei unterschiedliche Effekttypen: Eingangseffekte zum Einblenden von Inhalten (z. B. Texte oder Grafiken erscheinen lassen), „Hervorhebungseffekte“ (bereits eingeblendete Inhalte zusätzlich hervorheben) und Ausgangseffekte zum Ausblenden von Inhalten (z. B. das Verblassen bzw. Verschwinden lassen abgehandelter Inhalte). Richtig eingesetzt können solche Animationen Ihren Vortrag so strukturell klarer und inhaltlich deutlicher machen.

Lassen Sie sich von diesem Video inspirieren, das verschiedene Zoom- und Animationseffekte miteinander verbindet.

Tipp: Wenn Sie mehr zum Thema „Animationsmenü“ lernen möchten, sollten Sie unseren BlogPowerPoint: 10 Tipps & Tricks für die Arbeit im Animationsmenülesen.


Eine PowerPoint-Animation erstellen: So geht’s!

  1. Klicken Sie die PowerPoint Folie an, auf der Sie ein Objekt (z.B. Diagramm, Grafik, SmartArt, Form) animieren möchten, und wählen Sie es mit der linken Maustaste aus.
  2. Wechseln Sie in den Reiter „Animationen“ in der Registerkartenleiste.

    PowerPoint-Animation 6a


  3. Nun sehen Sie in der Unterkategorie „Animation“ eine Auswahl an Effekten.


    PowerPoint-Animation 7a


  4. Klicken Sie auf „Weitere“ (kleiner Pfeil rechts), um eine erweiterte Übersicht über die verfügbaren PowerPoint-Animationen zu erhalten.


    PowerPoint-Animation 8a


  5. In den „Effektoptionen“ können Sie Variationen zu den jeweiligen Effekten einstellen. Bei „Hineinschweben“ lässt sich so etwa die Richtung bestimmen.


    PowerPoint-Animation 9a


  6. Sie können außerdem die Geschwindigkeit eines animierten Objekts ändern. Klicken Sie dazu auf die Unterkategorie „Anzeigedauer“ und stellen Sie Ihren gewünschten Wert ein. Je höher die Dauer, desto langsamer ein Effekt.


    PowerPoint-Animation 10a


  7. In der Unterkategorie „Anzeigedauer“ stellen sie außerdem ein, wann die Animationseffekte auf der jeweiligen Folie starten sollen. Hier bestimmen Sie die Reihenfolge der Animationen mit der Wahl zwischen „Beim Klicken“, „Mit Vorheriger“ oder „Nach Vorheriger“.


    PowerPoint-Animation 11a


  8. Ihre Animationen können Sie mit der „Vorschau“ jederzeit zwischenprüfen.


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So bearbeiten Sie Ihre PowerPoint-Animationen: Viele Möglichkeiten

Der PowerPoint-Animationsbereich

Ihre eingefügten Effekte sehen Sie untereinander aufgelistet im Animationsbereich. Um dorthin zu gelangen, müssen Sie im Reiter „Animationen“ auf den „Animationsbereich“ klicken. Dieser öffnet sich anschließend an der rechten Bildkante. Mit einem Rechtsklick auf den gewünschten Animationseffekt können Sie diesen dann nach Belieben anpassen und so Ihre Präsentation stärker personalisieren.


PowerPoint-Animation 13a


Start / Beginn einer PowerPoint-Animation einrichten

Wann eine Animation beginnt, bestimmen Sie mit einer von drei Auswahlmöglichkeiten:

Die erste und standardmäßig ausgewählte Technik ist „Beim Klicken“ beginnen: Symbolisiert durch eine kleine Computermaus zwischen der Animationsnummer und dem Namen. Wie der Name vermuten lässt, beginnt eine solche Animation, sobald der/die Redner:in die dazugehörige Folie während des Vortrags anklickt / öffnet.

Die zweite Methode ist „Mit Vorheriger“ beginnen und hat kein Symbol. Ist diese Option ausgewählt, beginnt die Animation zusammen mit dem Effekt davor. Sie hat in diesem Fall keine eigene Nummer mehr und ist der über ihr stehenden Animation zugeordnet.

Die letzte Möglichkeit ist „Nach Vorheriger“ beginnen und wird durch eine kleine Uhr versinnbildlicht. Der Effekt beginnt in diesem Fall direkt nach der vorherigen Animation. Diese Auswahl eignet sich am besten, um eine Kette von mehreren PowerPoint-Animationen nacheinander zu erstellen.


PowerPoint-Animation 14a


Effektoptionen der PowerPoint-Animation

Nachdem das Timing der einzelnen Animationen festgelegt wurde, müssen nach Wunsch eventuell noch weitere Effekt-Anpassungen vorgenommen werden. Dies geschieht über das Menü Effektoptionen“. Mit einem Rechtsklick auf die jeweilige Animation im Animationsbereich, öffnet sich ein Drop-Down-Menü, in dem sie die Effektoptionen finden. In diesem Menü legen Sie u.a. die Animationsgeräusche fest und entscheiden, was nach dem Ende der Animation mit dem Objekt passieren soll.


PowerPoint-Animation 15a


Anzeigedauer der einzelnen PowerPoint-Animationen einrichten

Die Anzeigedauer der einzelnen Animationen hilft, die Reihenfolge bei der Präsentation festzulegen und mehrere Effekte zu sortieren. Um die Anzeigedauer festzulegen, gehen Sie entweder in den Effektoptionen in den Reiter Anzeigedauer oder öffnen diese direkt durch einen Rechtsklick auf den Namen der Animation und die Auswahl des entsprechenden Wortes. Der eingegebene Wert wird anschließend durch einen farbigen Balken in der erweiterten Zeitachse symbolisiert. Je länger der Balken, desto länger die Anzeigedauer.


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Die erweiterte Zeitachse in PowerPoint für mehrere Animationen nutzen

Die erweiterte Zeitachse ist ein hilfreiches Tool um sicherzugehen, dass die einzelnen Animationen in der richtigen Reihenfolge ablaufen. Die Zeitachse wird sichtbar, wenn ein Effekt mit dem Beginn „Nach Vorheriger“ auf ein Objekt eingefügt wird (siehe unten). Die Reihenfolge und Dauer der einzelnen Animationen wird in Form von Balken sichtbar und kann per Drag-and-Drop angepasst werden. Mit dieser Übersicht sparen Sie sich den Schritt in das Fenster „Anzeigedauer“.


PowerPoint-Animation 17a


PowerPoint-Animationen kombinieren

Individuelle und interessante Animationen entstehen, wenn Sie verschiedene PowerPoint-Effekte miteinander kombinieren. Bei der Menge an Effekten, die PowerPoint bietet, gibt es unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten. Achten Sie darauf, Ihre Videos nicht mit Effekten zu überladen, dadurch können diese schnell unprofessionell wirken. Einen weiteren Animationseffekt fügen Sie hinzu, indem Sie im Reiter „Animationen“ in der Kategorie „Erweiterte Animation“ auf Animation hinzufügen“ klicken und sich einen weiteren Animationseffekt aussuchen.


PowerPoint-Animation 18a


Animierte Objekte und Effekte in PowerPoint kopieren / wiederverwenden

Sie können alle animierten Objekte in PowerPoint ganz einfach auf weiteren Folien wiederverwenden. Dazu reicht simples Kopieren (Strg + C) und Einfügen (Strg + V). Der Animationseffekt auf dem Objekt wird automatisch mit kopiert.

Der Animationseffekt allein kann ebenfalls kopiert und auf andere Objekte angewandt werden. Auf diese Weise können Sie etwa individuell gestaltete Animationen im Handumdrehen auf mehrere Objekte übertragen. Um die zu tun, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Markieren Sie das Objekt, dessen Animationseffekt Sie kopieren möchten.
  2. Öffnen Sie anschließen die Registerkarte „Animationen“.
  3. In der Unterkategorie „Erweiterte Animation“ klicken Sie auf Animation übertragen“.

    PowerPoint-Animation 19a


  4. Neben dem Cursor Ihrer Maus erscheint ein Pinsel-Symbol.

  5. Nun können Sie den kopierten Effekt mit einem Klick auf ein beliebiges Objekt übertragen.

PowerPoint Animations-Effekte auf mehreren Objekten anwenden

Um die gleiche PowerPoint-Animation auf mehrere Objekte gleichzeitig zu übertragen, können Sie schnell und einfach Gruppen erstellen. Markieren Sie alle Objekte, die gemeinsam gruppiert werden sollen, indem Sie die Strg-Taste gedrückt halten und die gewünschten Elemente anklicken. Nach einem anschließenden Rechtsklick wählen Sie im aufpoppenden Menü die Option „Gruppieren“.


 

PowerPoint-Animation 20a


Gruppen machen es einfacher, beim Erstellen von mehreren gleich animierten Objekten Zeit einzusparen. Alle Elemente in der Gruppe lassen sich parallel bearbeiten und mit Animationseffekten versehen. Auf diese Weise sind animierte Präsentationen schnell erstellt und das lästige Bearbeiten aller Elemente einzeln fällt weg.


Tipp: Mit einer PowerPoint-Animation Bilder zum Leben erwecken

Aus alt mach neu? Von der Vergangenheit zur Gegenwart? Diese gegenüberstehenden Gedankengänge werden gerne durch den Einsatz von zwei Versionen des gleichen Bildes vermittelt: Eine Version in Schwarz-Weiß (als Repräsentant für Altes/Vergangenes) und eine Version in Farbe (als Symbol für Neues/Gegenwärtiges/Zukünftiges). PowerPoint bietet mit seinem Animationsmenü zahlreiche Möglichkeiten diesen Verlauf von alt zu neu lebhaft darzustellen.

Hier ein Beispiel unserer Agentur – wir verpassen einer grauen Wand einen neuen Farbanstrich mithilfe einer simplen PowerPoint-Animation:


PowerPoint-Animation 21a


Und so geht’s:

  1. Fügen Sie ein Bild in Ihre Präsentation ein.
  2. Duplizieren Sie das Bild (Tipp: Tastenkombination Strg + D).
  3. Klicken Sie auf das Originalbild und färben Sie es in Schwarz-Weiß. Die einfachste Möglichkeit hierfür: Rechtsklick à „Grafik formatieren“ à Symbol „Bild“ (ganz rechts) anklicken à „Bildfarbe“ à „Voreinstellungen“ à Schwarz-Weiß-Motiv auswählen (Sättigung auf 0%)

    PowerPoint-Animation 22a Ergebnis: PowerPoint-Animation 23a


  4. Markieren Sie beide Bilder und öffnen Sie im Reiter „Bildformat“ (ältere Versionen „Bildtools“) in der Unterkategorie „Anordnen“ den Auswahlbereich.


    PowerPoint-Animation 24a


  5. Benennen Sie die Bilder (Das farbige Duplikat wird im Beispiel als „Farbe“ bezeichnet, das Original in Schwarz-Weiß als „Grau“).


    PowerPoint-Animation 25a


  6. Ordnen Sie die Bilder übereinander an (entweder über „Anordnen“ à „Ausrichten“ oder durch Verschieben mit gedrückter Maustaste (Drag & Drop)).

  7. Klicken Sie nur das obere farbige Bild an. Wählen Sie dann im Animationsmenü eine passende Animation (Im Beispiel wählen wir „Rad“).

 

PowerPoint-Animation 26a


Weitere empfehlenswerte Animationen für einen Wechsel von Schwarz-Weiß zu Farbe sind:

  • Wischen
  • Verblassen
  • Keil
  • Streifen
  • Schachbrett
  • Karo
  • Teilen

Hier finden Sie die ganze Anleitung nochmal als Videoformat zum Ansehen.


Weitere Möglichkeiten mit PowerPoint-Animationen

Gerade die Verwendung von Animationspfaden lässt die Gestaltungsoptionen von PowerPoint-Animationen nahezu unendlich wirken. Je intensiver Sie sich mit den verschiedenen Effekten und den dazugehörigen Bearbeitungsoptionen auseinandersetzen, desto schneller können Sie komplexere und professionellere Animationen selbst erstellen. Ein lebhaftes Beispiel für eine solche kreative Idee ist die „Welle“. Im Blog haben wir hierzu einen eigenständigen Beitrag verfasst. Klicken Sie „hier“,um weiterzulesen.

Ein weiterer informativer Blog-Beitrag der PresentationLoad-Redaktion befasst sich mit Animationseffekten im Folienmaster. Hier erhalten Sie hilfreiche Tipps, wie Sie Animationen auf allen Folien gleichzeitig definieren können, um so noch schneller neue Präsentationen erstellen zu können.


Fazit: PowerPoint-Animation in Ihrer Präsentation einsetzen? Ja gerne!

Mit Animationen peppen Sie Ihre PowerPoint-Präsentation kreativ auf. Die vielen Gestaltungsmöglichkeiten lockern die Inhalte auf und ziehen zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich. Der gekonnte Einsatz kann die Intention Ihres Vortrags nicht nur deutlich verstärken, sondern ihn insgesamt auch verständlicher gestalten. Die Vorteile von PowerPoint-Animationen im Überblick:

  • Sie heben wichtige Informationen und Inhalte hervor
  • Sie visualisieren Inhalte, um sie verständlicher zu machen
  • Sie lockern Ihre Präsentation auf
  • Sie ziehen die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich
  • Sie steigern die Kreativität und Individualität Ihrer Präsentation
  • Sie dienen der spannenderen Foliengestaltung

Die Effektoptionen von PowerPoint-Animationen bestimmen deren Dauer, Richtung und Reihenfolge. Die Animationen werden von PowerPoint in vier Gruppen unterteilt: Ein- und Ausgangseffekte, die Objekte visuell aufbereitet auf Ihren Folien ein- oder ausblenden lassen, Hervorhebungseffekte, die einzelne Objekte auf Ihrer Folie zusätzlich betonen können, und Animationspfade, die für die Aneinanderreihung mehrerer Effekte bzw. Animationen auf ein und demselben Objekt umfassen.

Beim Einsatz von animierten Präsentationen gilt es trotzdem, weiterhin Vorsicht zu bewahren. Zu viele bewegliche Teile wirken ungeordnet und chaotisch. Wählen Sie sinnvolle PowerPoint-Animationen passend zu Ihren Inhalten und Intentionen aus.

 

In unserem Shop bieten wir eine Foliensammlung mit voranimierten Objekten an. Diese sind professionell designt und in einem clever angeordneten Folienlayout eingebettet. Hier geht’s zur Vorlage „Animierte Charts Sammlung PowerPoint-Vorlage “.

Sollten Sie individuelle PowerPoint-Ideen haben, aber nicht wissen wie Sie diese verwirklichen, oder allgemeine PowerPoint-Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Bei allen Fragen steht Ihnen meine Mail zur Verfügung: becker@presentationload.de