Unter dem Prozess der Freistellung versteht man in der Computergrafik die Befreiung eines Bildes von einem umgebenden Hintergrund, der möglicherweise als störend empfunden wird oder in einem weiteren Bearbeitungsschritt ersetzt werden soll. Ein mögliches Ziel ist es dabei, das Motiv in den Vordergrund zu rücken und den Fokus des Betrachters so auf das freigestellte Objekt zu lenken.

In PowerPoint können Bilder mittels der Freistellen-Funktion in den „Bildtools“ automatisch freigestellt werden. Dabei wird nach der Auswahl des freizustellenden Bereiches automatisch ein Vordergrundmotiv ausgewählt. Durch das einzeichnen von Linien können an dem vorausgewählten Bereich Korrekturen vorgenommen werden, indem festgelegt wird welche Bildbereiche behalten und welche gelöscht werden sollen. In der Regel können Sie so den gewünschten Effekt ohne zusätzlichen Aufwand erreichen, indem Sie die Position der Linien geringfügig anpassen und etwas experimentieren.

In den Benutzeroberflächen einiger anderer Grafikprogramme wird der Begriff „Freistellen“ bisweilen schon auf das alleinige „Zuschneiden“ eines Bildes angewendet, also auf die Reduktion des Bildes auf einen rechteckigen oder runden Bildausschnitt. Diese Funktionalität wird in PowerPoint mit dem Feature „Zuschneiden“ innerhalb der „Bildtools“ abgedeckt.

Siehe auch: Bild zuschneiden