Für Unternehmen gewinnt professionelles Wissensmanagement zunehmend an Bedeutung, wie aktuelle Studien zeigen. Der Trend verwundert kaum, denn wer einen strategischen Umgang mit Wissen pflegt, kann dadurch Wettbewerbsvorteile erzielen.

90 Prozent der deutschen Geschäftsführer waren sich laut einer repräsentativen Umfrage einig: Kompetenzen ihrer Angestellten im Bereich Wissensmanagement sind ihnen „eher wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“.

Diesen Trend bestätigen auch Studien von Wissensmanagement-Fachmann Oliver Lehnert. Demnach spielen Kenntnisse im Bereich Wissenserhalt und -vermittlung bislang bei rund 60 Prozent der Unternehmen eine wichtige Rolle, Tendenz für das Jahr 2016 und die weitere Zukunft steigend.

Das Wissen von Mitarbeitern, die aus einem Unternehmen in absehbarer Zeit ausscheiden, soll mit Hilfe von Wissensmanagement erhalten bleiben und an neue Kollegen vermittelt werden. Dafür müssen die Zusammenarbeit zwischen Angestellten mit verschiedenen Wissensständen optimiert und effiziente Systeme zum Bereitstellen und Aufbewahren von Informationen etabliert werden.

Der Aufwand lohnt sich, denn Wissen ist eine knappe Ressource und schafft Mehrwert. Informationen über Kunden, spezifische Mitarbeiterqualifikationen und viele weitere Formen von Wissen können durch Prozessoptimierung gewinnbringend eingesetzt und vermehrt werden.