Nervosität, Schüchternheit oder holprige Aussprache gehören zu den typischen Ängsten vor dem Halten eines Vortrags. Der Konferenzveranstalter TED nimmt sich dieser Sorgen an und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Referenten auf ihre Auftritte gut vorzubereiten. Chris Anderson, TED-Leiter seit 2001, erklärt im Harvard Business Manager, wie man einen gelungenen Vortrag hält. Wir haben die wichtigsten Tipps aus seinen Ausführungen für Sie herausgearbeitet und in zwei Blogartikeln zusammengefasst.

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  1. Überzeugendes Thema finden

Ein gelungener Vortrag basiert auf einem Thema, über das es zu berichten lohnt. Wenn es Ihrer Rede an zentralen Ideen und erzählenswerten Inhalten fehlt, dann wird Ihnen auch die spektakulärste PowerPoint Präsentation nichts nützen.

  1. Thema einschränken

Eröffnen Sie kein allzu breites Themenfeld und konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Vermittlung Ihres besonderen Beitrags, in den Sie zu Beginn des Vortrags kurz und prägnant einführen. Dabei sollten Sie sich jedoch weder unnötig in Details verlieren, die sich Ihre Zuhörer selbst erschließen können, noch einen Fachjargon verwenden, mit dem lediglich Experten vertraut sind.

  1. Mix aus Information und Erzählung

Stellen Sie durch das Erzählen von Geschichten, die die Emotionen Ihrer Zuschauer ansprechen, eine Verbindung zum Publikum her und präsentieren Sie zugleich die relevanten Daten und Fakten. Auch an Zuhörer von Finanzpräsentationen, die wohl vorrangig an Letzterem interessiert sind, können Inhalte mit Hilfe von erzählerischen Elementen einprägsam vermittelt werden.

  1. Umgang mit Nervosität

Konzentrieren Sie sich zur Ablenkung vor Ihrem Auftritt auf die Vorträge Ihrer Vorredner und/oder atmen Sie tief ein und aus. Sie können Ihre Nervosität auch im Rahmen Ihrer Rede zugeben – das Publikum hat in der Regel Verständnis dafür und sympathisiert mit Ihrer Ehrlichkeit.

  1. Auswendig vortragen

Vermeiden Sie das Ablesen Ihres Vortrags von Manuskripten und Telepromotern – dies schafft Distanz zum Publikum. Bereiten Sie sich mehrere Monate im Voraus vor und lernen Sie Ihre Rede auswendig, damit Sie frei sprechen können. Wenn Ihnen hierzu die Zeit fehlt, notieren Sie die wichtigsten Stichwörter auf Karteikarten.

  1. (Eigen-)Werbung vermeiden

Erwähnen Sie nicht permanent Ihre Buchveröffentlichung zum behandelten Vortragsthema und zitieren Sie sich nicht selbst daraus, das Publikum wird sonst den faden Beigeschmack einer Werbeveranstaltung verspüren. Selbiges gilt für Ihre Organisation – heben Sie deren Errungenschaften nicht penetrant hervor, da Zuhörer Institutionen meist langweilig finden und sich nicht mit ihnen identifizieren können.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Webseite des Harvard Business Manager.

Nächste Woche präsentieren wir Ihnen weitere Tipps für einen gelungenen Vortrag in unserem Blog.

Haben Sie andere Erfahrungen beim Vorbereiten oder Halten von Vorträgen gesammelt und möchten die Punkte von Herrn Anderson ergänzen? Widersprechen Sie einzelnen Empfehlungen oder haben Sie von den Tipps selbst profitiert? Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Feedback über das Kommentarfeld mitteilen.